Ausgabe Juni 2015: Mitreden als Bürgerbeteiligung

Rote Lippe Rose intern

Mitreden als Bürgerbeteiligung

Überlegungen von Josef Niehaus

Die vom damaligen Kanzler Willy Brandt in seiner Regierungserklärung aus dem Jahr 1969 verwendete Formulierung “Wir wollen mehr Demokratie wagen” wurde im Oktober 2007 auf dem Bundesparteitag der SPD in Hamburg verabschiedeten Grundsatzprogramm aktualisiert: “Leitbild unserer Politik ist die solidarische Stadt, die alle Bewohnerinnen und Bewohner zu gestaltender Teilhabe am gesellschaftlichen, ökonomischen und kulturellen Leben einlädt.” Darauf bezog sich das Mitglied des Lippstädter Stadtrates, Josef Niehaus, als er im Juni in der SPD-Stadtratsfraktion seine Überlegungen von moderner Bürgermitwirkung unterbreitete.

Papiere

Dazu hatte der Ratsherr aus dem Südwesten bereits im Januar ein Thesenpapier erstellt, das drei Komplexe umfasst: Mehr Teilhabe für Kinder und Jugendliche in Lippstadt, Mehr direkte Demokratie im Wohnquartier und Mehr Engagement mit Nutzwert für die Beteiligten fördern. Zudem legte Josef Niehaus für die konstituierende Sitzung der vom Stadtrat installierten Kommission “Bürgerbeteiligung” die Bemerkungen “Es wird Zeit für neue Wege der Kommunikation mit und der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in Lippstadt” vor.

Mehr auf Seite 3

Stadtjugendamt eine Erfolgsgeschichte

SPD-Empfang zum Beschluss des Stadtrates aus dem Jahr 1995

Vor zwei Jahrzehnten begann für die Jugend- und Sozialarbeit in Lippstadt ein gänzlich neuer Abschnitt, als der Stadtrat auf Initiative der Sozialdemokraten nach über 15jähriger politischer Debatte den Beschluss für die Einrichtung eines Stadtjugendamtes fasste. Mit ihrem im Mai im “Mikado” ausgerichteten Empfang erinnerte die SPD daran, worauf Rote Lippe Rose intern in diesem Heft zurückschaut.

Gestalteten den SPD-Empfang im “Mikado”:Von links Manfred Walhorn, Ministerialdirigent aus Düsseldorf, Marlies Stotz, Landtagsabgeordnete, und Hans Zaremba, Vorsitzender des Jugendhilfe und Sozialausschusses der Stadt Lippstadt. Mehr dazu auf den Seiten 4 bis 7. Foto: Mathias Marx